Gelassenheit lernen um gesünder zu leben!

Kennen Sie das wunderbare Zitat des Theologen Reinhold Niebuhr?

„Gott, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, beides voneinander zu unterscheiden.“

Dieses Zitat zeigt uns auf, wie wir unsere Kraft und unsere Ressourcen sinnvoll einsetzen können, um das Mögliche zu erreichen, ohne grossen Energieverlust.

Wir wüssten, wie wir unsere Ressourcen sinnvoll einsetzen müssten, um glücklich und energiegeladen das Leben geniessen zu können. Und doch gelingt es uns oftmals nicht.

Wir sind unzufrieden, gestresst, angespannt, unruhig, nervös, voller negativen Gedanken. Wir haben Schlafstörungen, Hautprobleme, sind unausgeglichen, unglücklich,  haben Angst oder fühlen uns gar ausgebrannt.

Die Liste könnte noch weiter geführt werden mit Zuständen, in denen wir uns doch eigentlich nicht wiederfinden wollen.

Vielfach verharren wir in Dingen, die wir ändern wollen aber nicht können. Wir können nicht akzeptieren, dass es Dinge gibt im Leben, über die wir keine Kontrolle haben. Statt Loszulassen, kämpfen wir mit unserer ganzen psychischen und physischen Kraft – manchmal bis zum Umfallen. Dabei übersehen wir die Möglichkeiten, die uns eine andere Sichtweise der Dinge oftmals bieten.

Wenn wir es schaffen, Gelassenheit lernen zu wollen und gelassener zu bleiben, gelingt es uns, andere Sichtweisen zu erkennen und den Dingen eine andere Bedeutung zu geben. Wir gewinnen unsere Handlungsfähigkeit zurück. Gelassenheit gibt uns innere Sicherheit, damit wir entspannter mit Problemen umgehen können.

 

Gelassenheit

 

 

 

Was hindert uns daran, Gelassenheit zu lernen?

Gelassenheit lernen bedeutet los-lassen. Dieses Loslassen macht vielen Menschen angst; sie könnten die Kontrolle über ihr Leben und die Dinge verlieren, die ihnen wichtig sind. Doch haben wir überhaupt Kontrolle über unser Leben? Haben wir die Kontrolle, wo Stau ist auf der Autobahn, wie der Chef heute oder morgen reagiert, wie das Wetter ist, wie lange wir noch leben werden?

Wenn wir also schon keine Kontrolle haben über das, was das Leben uns bringt, dann sollten wir wenigstens Kontrolle über unser Denken und unsere Emotionen haben. Das können wir steuern. Wenn wir es nicht tun, macht es das Leben mit uns!

Tun wir alles, was in unserer Macht steht, um uns gut, glücklich, selbstbewusst, zufrieden, optimistisch, frei, entspannt, voller Selbstvertrauen, ausgeglichen, ruhig, gelassen und kraftvoll zu fühlen. Lassen wir los und glauben an uns!

Gelassenheit hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun! Gleichgültige Menschen sind desinteressiert und teilnahmslos.  Gelassene Menschen strahlen wünschenswerte Gemütsruhe, Toleranz und Optimismus aus.

Auch Glaubenssätze können am Gelassensein hindern

Glaubensätze sind nicht hinterfragte Überzeugungen, die unser Denken und Handeln beeinflussen. Vielfach wurden sie uns, als wir noch Kinder waren, gesagt. Wir haben sie als wahr angenommen und danach gelebt. Beispiele sind: „Ich muss mich beeilen, sonst habe ich zu wenig Zeit“, „Ich werde nur geliebt, wenn ich etwas leiste“, „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“,  „Sei perfekt“, „Streng Dich an“usw.

Solche Glaubenssätze können die Stresshormone im Körper auch im Erwachsenenalter noch erhöhen und uns von der Gelassenheit abhalten. Es kann sogar sein, dass wir den Grund des Stresses nicht erkennen können und ihn woanders im Leben suchen. Erst wenn wir uns die Zeit nehmen, Glaubenssätze, die unser Leben prägen, zu vergegenwärtigen, hinterfragen und endlich über Bord zu werfen., können wir es schaffen, frei und gelassen zu werden.

 

 

 

Was ist meine Motivation, gelassener zu werden?

Wer gelassener ist, lebt körperlich und geistig gesünder. Gelassene Menschen können besser mit Stress und Schiksalsschlägen umgehen. Sie ermüden weniger schnell, können bessere Beziehungen führen und sie können das Leben einfach mehr geniessen.

Was ist Ihre Motivation, gelassener zu bleiben? Sind es die Körperreaktionen, die Sie bei der letzten Stresssituation empfunden haben? Ging es Ihnen emotional schlecht und Sie wurden von negativen Gefühlen überwältigt? Haben Sie unangemessen oder falsch reagiert? Nehmen Sie sich die Zeit, schreiben Sie die Punkte auf. Denn Gelassenheit beginnt im Kopf. Wenn Sie den Sinn dahinter sehen können, werden Sie es auch schaffen!

 

 

 

Wie lerne ich Gelassenheit? 

Gelassenheit ist eine Lebenseinstellung. Sie kann erlernt werden und ihr Lohn ist gross: Gesundheit, Entspannung, Heiterkeit.

„Das würde ich ja gerne“, werden Sie jetzt vielleicht sagen. „Aber das ist wieder mit so viel Arbeit verbunden...“

Dann machen Sie gleich jetzt den ersten Schritt in Richtung Gelassenheit: Atmen Sie fünfmal langsam und tief durch.  Nehmen Sie sich vor, ab jetzt täglich mindestens dreimal innezuhalten und ein paar mal langsam und tief durchzuatmen. Versuchen Sie sich in dieser Zeit nur auf Ihren Atem zu konzentrieren.

Als Gedankenstütze können Sie bei Ihrem Handy einen Alarm eingeben oder ein Armband anziehen, das Sie an Ihr Vorhaben erinnert.

... und schon haben Sie den ersten Schritt in Richtung Gelassenheit unternommen. Ihre Haltung zur neuen „Arbeit“ hat sich geändert und sehr rasch wird sich bereits Ruhe einstellen – der erste Erfolg wird sichtbar! Wichtig ist: bleiben Sie dran!

 

 


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Gelassenheit lernen - weitere Tipps

  • Treiben Sie Sport (es ist egal, ob joggen oder Chigong) wichtig ist, dass es Ihnen Spass macht, dass Sie sich aufraffen können und dass Sie Ihren Kopf frei bekommen können
  • Machen Sie Entspannungsübungen z.B. Progressive Relaxation (PR) oder Autogenes Training (AT)
  • Entscheiden Sie sich bewusst, eine Zeitlang nichts zu tun, ein Buch zu lesen, ein Bad zu nehmen oder schlafen zu gehen

Meditieren mit der Meditation Mastery:  Sie bietet Ihnen einen simplen Weg hinaus aus der Hektik und dem Stress hin zu Ihrer kraftvollsten Energiequelle - zu Ihnen selbst.

Patrick Reiser ist bekannt aus:

Gelassenheit lernen

 

Ich habe die Meditation Mastery selbst ausprobiert und praktiziere die Meditationen immer noch. Ich bin ganz einfach begeistert! Schauen Sie sich hier das Video von Meditation Mastery an und überzeugen Sie sich selbst.

 

 

 

Prioritäten setzen

Lernen Sie „Nein“ zu sagen, wenn Ihr Terminkalender keinen Platz mehr hat. Wenn Sie sich ärgern, anstatt mit den Gedanken bei der Arbeit oder bei Ihrem Gegenüber zu sein, nützt es niemandem – am wenigsten Ihnen selbst.

Kommunizieren Sie offen Ihre Bedürfnisse, stehen Sie dazu und machen Sie Alternativvorschläge, wenn es um Arbeiten geht, die erledigt werden müssen.

In persönlichen Belangen sollten Sie sich entscheiden, etwas ganz zu tun oder ganz zu lassen. Sie werden sich viel besser fühlen, denn Sie haben eine Entscheidung getroffen!

 

 

 

Perfektionismus – der Feind der Gelassenheit

Perfektionismus ist ein grosser Feind der Gelassenheit. Der innere Drang, immer alles vollkommen richtig machen zu wollen, ist mit sehr viel Stress verbunden. Niemand und nichts ist vollkommen. Somit endet der Wunsch nach vollkommener Perfektion ständig in Frustration. Sind es nicht sogar die Unvollkommenheit oder die kleinen Fehler, die das Leben so menschlich und unbeschwert machen können?

 

 

 

Wichtige Fragen

Wenn wir uns ärgern, wenn wir im Stress sind, weil etwas in unserem Leben nicht so ist, wie es uns gelassen machen würde, dann sollten wir zuerst einmal von dieser Situation Abstand nehmen und uns ein paar wichtige Fragen stellen:

  1. Was genau hindert mich im Moment daran, gelassen zu sein und die Situation so anzunehmen? Was macht mir angst? Was stresst mich?
  1. Was kann im schlimmsten Fall passieren? Kann das Resultat auch positiv ausfallen?
  1. Wie warscheinlich ist es, dass der negativste Fall eintritt?
  1. Was soll/kann ich jetzt tun?

Versuchen Sie durch den Abstand ruhiger zu werden und negative Emotionen loszuwerden.

Tipp: Ich habe mir folgende Sichtweise angewöhnt: Wenn ich die negativen Emotionen wie Angst, Unruhe etc. zum Verschwinden bringe, dann war es tatsächlich nur die Angst, die mich hinderte. Wenn die negativen Emotionen bleiben, dann ist die Situation so, wie sie ist, und ich muss sie akzeptieren und lernen, damit zu leben. So hart wie es tönt, wir schaffen viel mehr, als wir glauben! Manchmal gibt es nur diesen Weg.

 

 

 

Gelassenheit ist Macht

Was erreichen wir, wenn wir uns ärgern, wütend werden und unruhig sind? Nichts! Wir verharren in diesen negativen Emotionen und vergeuden sehr viel Energie. Energie, die uns dann fehlt, um zu unterscheiden, ob wir die Dinge nun ändern können oder nicht. Energie, die wir brauchen um zu akzeptieren, was wir nicht ändern können. Energie, die wir brauchen, die Dinge zu ändern, die wir ändern können!

Ich weiss, es braucht Geduld und Zeit, sich diese neue Gewohnheit „Gelassenheit“ anzueignen. Doch es lohnt sich!

 

 

Gelassenheit lernen

 

 

 

Das grosse Ganze sehen

Befinden Sie sich in einer besonders schwierigen Situation? Dann kann Ihnen vielleicht diese Visualisierung weiterhelfen. Sie macht Ihnen das grosse Ganze der Welt bewusst. Mit ein wenig Übung brauchen Sie dafur nur wenige Minuten.

  • Halten Sie einen Moment inne und nehmen Ihre Umgebung wahr
  • Dehnen Sie Ihre Aufmerksamkeit so weit aus, dass Sie spüren, was im Umkreis der nächsten Kilometer geschieht. Versuchen Sie die Menschen zu sehen: im Auto, in den Häusern, im Zug, auf der Strasse
  • Weiten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das ganze Land aus. Stellen Sie sich die Leute überall vor, in den Dörfern und Städten
  • Lassen Sie das Bild noch grösser werden, bis das Land nur noch ein Umriss auf der Erdkugel ist. Beobachten Sie, wie sich der Planet durch den Weltraum bewegt. Sehen Sie die Meere und die Erdoberfläche? Sie existieren, doch sie sind so klein, dass man sie nun kaum mehr sehen kann
  • Was immer Sie belastet, sollte sich jetzt im Vergleich zu diesem Blick auf die Welt wirklich klein anfühlen. Versuchen Sie diese Perspektive beizubehalten, während Sie sich auf sich konzentrieren. Seien Sie sich bewusst, dass Sie damit umgehen können
  • Wenn Sie die ganz Welt wahrnehmen, erscheint Ihnen Ihr eigenes Problem womöglich in einem angemessenen Licht

 


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